Das vielfältige Girokonto
Das Girokonto ist die beliebteste Finanz-Kontoform in Deutschland. Es ist ein Bankkonto, welches zur Abwicklung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs genutzt wird und bietet einen guten Überblick über unsere Finanzen. Die einzelnen Zahlungen werden zu Gunsten (Lohn) oder zu Lasten (Miete, Nebenkosten etc.) des Girokontos gelegt. Mit ihm hat man seine Finanzen du sie zu zahlendne Dinge immer unter Kontrolle.
Der direkte Vorläufer der Girokonten stammt aus Italien und verbreitete sich von da im Spätmittelalter in Europa und schließlich in der ganzen Welt. Es war eine unter den Kaufmännern übliche kontenmäßige Verrechnung der Finanzen, von Einkäufen und Verkäufen untereinander. Vor der Einführung des Girokontos wurden die Gehälter in sogenannten Lohntüten ausgezahlt und monatliche Zahlungen für die Miete und andere laufende Kosten beglich man mit Bargeld. Das erste Girokonto bot 1906 die Schweizerische Post als Postscheckdienst an, um so den Umgang mit den Finanzen zu erleichtern. Langsam aber sicher verdrängte das Girokonto die Lohntüte bis die Gehälter und Finanzen schließlich nur noch elektronisch überwiesen wurden, wie es heute üblich ist.
Das Girokonto, welches von einer Bank unterhalten wird, kostet in der Regel eine Kontoführungsgebühr. Als Kontoinhaber kann man auf das Girokonto und somit auf seine eigenen Finanzen mittels Barabhebungen, Bareinzahlungen, Überweisungen, Lastschriften und Daueraufträgen verfügen. Dies kann über das Selbstbedienungs-Terminals oder das Online-Banking erfolgen. Des Weiteren hat man zu dem Girokonto noch eine Debit- oder Maestro-Karte, mit der man bargeldlos in Geschäften zahlen kann. Auch kann man zusätzlich zu dem Girokonto einen Dispositionskredit beantragen, sodass man sein Girokonto auch einmal überziehen kann, wenn es nötig sein sollte und die persönlichen Finanzen nicht ausreichen.
Silko