Finanzierung von Photovoltaikanlagen
Gerade durch die Ereignisse in Japan stehen die erneuerbaren Energien hoch im Kurs. Wer sich bis dahin noch keine Gedanken darüber gemacht hat, tut dies spätestens seit dem atomaren Unfall in Japan. Doch jeder Hausbesitzer kann selber etwas zu diesen erneuerbaren Energien beisteuern. Beispielsweise im Bereich der Photovoltaiktechnik. Denn eine Photovoltaikanlage erzeugt durch die Sonneneinstrahlung Strom. Diese Anlagen sind eine sehr interessante Art der Energieversorgung. Hierzu erzeugt man nicht nur den Strom des persönlichen Bedarfs, sondern der Energieüberschuss kann auch in ein deutsches Stromnetz eingespeist werden. Leider hat dies derzeit noch eine sehr geringe Vergütung zur Folge. Aber alleine der Gedanke, weg vom Atomstrom ist schon ein Entscheidungskriterium.
Eine Photovoltaikanlage bedeutet allerdings anfänglich eine große Investitionssumme. Erst im Laufe der Zeit amortisiert sich diese. Wer diese Anlage nicht gleich bar bezahlen kann, aber trotzdem schon jetzt seinen Beitrag zu umweltverträglicher und nachhaltiger Stromerzeugung leisten möchte, dürfte sich Gedanken über eine Finanzierung von Photovoltaikanlagen machen. Die Möglichkeiten hierzu sind ziemlich umfangreich. Die Solartechnik in NRW hilft und berät ihre Kunden zu diesem Thema.
Denn zur Finanzierung einer Photovoltaikanalge kann man auf staatliche Förderungen zurückgreifen. Es gibt Kredite die genau auf das Programm „Solarstrom erzeugen“ abgestimmt sind. Hierbei sind die Zinsen relativ gering. Die Zinsen in diesem Finanzierungsprogramm sind deutlich niedriger als bei anderen Darlehen. Denn oft sind gerade die Darlehenszinsen eine enorme Summe. Diese Kredite werden meist bis zu einer Summe von 50.000 Euro gewährt. Die Kosten müssen allerdings exakt nachweisbar sein. Da sich die Photovoltaikanlage nur langsam amortisiert, wird dieses Darlehen auch mit einer nutzerfreundlichen Laufzeit von bis 20 Jahre vergeben. Zudem bieten sich auch eine tilgungsfreie Zeit von 1 bis 3 Jahren.
Der Gesetzgeber garantiert Photovoltkaikbesitzern einen Mindestpreis für ihre Einspeisung ins deutsche Stromnetz. Dieser Preis liegt weit über den herkömmlichen Marktpreis. Die derzeitige Situation ist allerdings diese, dass sich diese Einspeisevergütung bei einer Neuinbetriebnahme jedes Jahr deutlich verringert. Wer also den Gedanken an eine eigene Photovoltaikanlage hat, sollte diesen schnellstmöglich umsetzten. 2011 ist die Einspeisungsvergütung noch deutlich höher als 2012 oder 2013.
Was allerdings zu bedenken ist, wer sich eine Photovoltaikanlage anschafft und den zu viel produzierten Strom in das deutsche Stromnetz einspeist, muss beim Finanzamt eine unternehmerische Tätigkeit anmelden. Dabei sollte allerdings auf die Kleinunternehmerregelung verzichtet werden, somit bekommt man zumindest die Mehrwertsteuer über den Vorsteuerabzug zurück. So können die Anschaffungskosten gesenkt werden und die Finanzierung fällt deutlich geringer aus.
Silko